Unsere 11 – Mannschaftsaufstellung.

Nachdem Julian Nagelsmann seine Mannschaft für die EURO24 Fussball Europameisterschaft bekanntgegeben hat, wollen wir auch unsere Fonds Elf vorstellen.

Im Tor steht der Geldmarktfonds DWS ESG Euro Money Market, ein stabiler Rückhalt mit derzeit rund 4% Verzinsung.

In der Innenverteidigung braucht man hohe Türme, da passt es gut, dass der klimaVest in große Windkraftanlagen investiert. Der IIV Mikrofinanzfonds bietet Kleinunternehmern in Entwicklungsländern die finanziellen Mittel, um Unternehmen zu gründen und betreiben zu können, und so die Möglichkeit, sich aus der Armut befreien zu können – für die Idee bekam Muhammad Yunus den Friedens-Nobelpreis.

Auf den Außenbahnen bieten die beiden Rentenfonds FAM Credit Select und IfK Value Renten einerseits Sicherheit durch attraktive Zinskupon, können aber auch lossprinten, um Kursgewinne zu generieren.

Im Mittelfeld dominieren mit dem DRenta Ruhestandsfonds, DJE Zins & Dividende und TBF Special Income die flexiblen Multitalente, mit Offensivdrang aber auch mit Defensivverhalten wenn notwendig.

Als schneller Stürmer agiert der BIT Global Internet Leaders. Als zweiter Stürmer zieht der Robeco SAM Circular Economy seine Kreise. Die Kreislaufwirtschaft ist ein wichtiger Faktor zur Vermeidung von Umweltverschmutzung und zur Reduzierung des Ressourcenverbrauches. Ergänzt wird die Offensive durch den Medical BioHealth. Die Biotechnologie bietet gute Chancen, neue Medikamente zu entwickeln und leidvolle Krankheiten zu behandeln oder gar zu besiegen.

Und wie sieht eure Elf aus ?   

Bild: Adobe Stock, marijaobradovic, bearbeitet.
Die Ausführungen dienen der Information und sind nicht als Anlageempfehlung zu verstehen. (jk)

Dauerhaft gute Zinsen statt Lockvogelangebote.

Zur Bekämpfung der Inflation hat die Europäische Zentralbank EZB im September 2023 den Leitzins auf 4,5% angehoben, längerlaufende deutsche Staatsanleihen rentieren hingegen unter 3%. Man spricht von einer inversen Zinsstruktur, was als Frühindikator einer Konjunkturabschwächung angenommen wird.

Einige Banken locken mit hohen Tagesgeld- und Festgeld-Zinsen. In vielen Fällen handelt es sich allerdings um Lockvogelangebote, oft sinken die Zinsen nach kurzer bereits wieder und man erhält nur die erheblich schlechteren Konditionen der Bestandskunden.

Was kann man tun, um zu dauerhaft guten Zinsen zu kommen ohne ständig aufwändig die Bank zu wechseln?

Eine gute Alternative bieten sogenannte Cash- bzw- Geldmarktfonds und -ETF. So hat der Erste Reserve Fonds in den letzten 12 Monaten 3,9% erzielt, der Xtracker Overnight Rate 3,8% und der Allianz Euro Cash 3,7%.

Man kann so bequem dauerhaft attraktive Zinsen kassieren, sei es privat um die Rücklagen bzw. Notgroschen (empfohlen 2-3 Monatsgehälter) anzulegen, oder als Unternehmen die nicht benötigten Cash-Reserven.

Alles was benötigt wird, ist ein Depot. Wer noch keines hat, oder wo die Hausbank zu knauserig ist, kann dieses bequem online über uns mit nur wenigen Klicks eröffnen:

https://www.ffb.de/public/depoteroeffnung/index.html#index?partner=b4585b6b84591086d2be289b007c6649b481d90beb33545c450bcb0ad711ec8b4fe80a70144fe232465957806c3c26a8101c

Für Unternehmen ist die Depoteröffnung etwas aufwändiger, es werden zudem Auszüge aus dem Handelsregister und Transparenzregister benötigt. Aber der Aufwand kann sich lohnen, wenn die eigene Hausbank zu knauserig ist, oder man mehr als 100.000Euro anzulegen hat, da kommen schnell tausende Euro an Zusatzertrag zusammen.

Die ISIN/WKN guter Cash-Fonds könnt ihr gerne bei uns gratis anfordern, ebenso die Unterlagen für Unternehmens-Depoteröffnungen.

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Lohnt sich die Riester-Rente ? Blick auf einen real existierenden Vertrag.

Seit Jahren ist eine Riester-Reform im Gespräch, aber die Politik tut nichts. Dies liegt daran, dass die Einen die Riester-Rente punktuell verbessern und attraktiver für die Sparer machen möchten, während Andere Riester ganz abschaffen möchten und durch eine staatliche Zwangs-Zusatzrente ersetzen möchten, was für Arbeitnehmer weniger Geld in der Lohntüte bedeuten würde.

Aus dieser staatlichen Zwangsrenten-Fraktion kam vor einigen Wochen dann auch eine Untersuchung, die der Riester-Rente mangelnde Attraktivität vorwarf. Die Untersuchung strotzt jedoch vor mangelnder Objektivität, denn es waren anscheinend nur ein paar Versicherungen in den Test einbezogen worden, dabei gibt es ja auch noch attraktivere Möglichkeiten wie Riester-Fondssparpläne.

Die Entwicklung eines echten existierenden Riester-Fondssparplanes ist in der Grafik dargestellt. Eingezahlt wurden rund 29000Euro, der aktuelle Stand Ende Januar 2024 beträgt fast 53000Euro.

Wertentwicklung Riester Rente

Fazit: Riester-Fondssparpläne haben sich über einen längeren Zeitraum gut entwickelt.

Der Haken: Aktuell können keine Riester-Fondssparpläne mehr abgeschlossen werden, und ohne eine Riester-Reform wird sich daran auch nichts ändern, da es die Bürokratie und Fußangeln für die Fondsanbieter unattraktiv macht.

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Dividenden und Value Strategien glänzten in 2022.

Bild: Adobe Stock / Guy2Men

In dem turbulenten Jahr 2022, in dem viele Aktienmärkte und Anleihen verloren, konnten dennoch zahlreiche dividenden- und value-orientierten globalen Aktienfonds ein positives Ergebnis für die Anleger erzielen. Die Top 5 der weltweit anlegenden Fonds sind:

#Fidelity FAST Global +22,7%

#TBF Global Value + 20,6%

#SIA Long Term Classic + 15,1%

#RockCap Global Equity +14,9%

#Quantex Global Value +11,5%

Der TBF und ebenfalls von TBF gemanagte Rockcap profitierten dabei von einer hohen Gewichtung kanadischer Rohstofftitel. Ganz anders der Long Term, der vor allem auf Basiskonsumgüter und Energiewerte setzt. Auch Quantex setzt vor allem auf Energie, Konsumgüter und Rohstoffe. Der Fidelity FAST profitierte durch short-Positionen bei den amerikanischen IT-Werten. Auch der langjährige Anlegerliebling #DWS Top Dividende schaffte mit rund 6% ein positives Ergebnis.

MorganFund übernimmt DWS Depotführung.

Bild: Adobe Stock / Ledwinka

Anleger, die ihr Depot bei der DWS Fondsplattform führen, werden das Schreiben von der DWS und MorgenFund wohl bereits im Briefkasten gefunden haben. Ab dem 1.12.2022 übernimmt Morgen Fund die Depotführung der DWS, die sich künftig auf das Fondsmanagement konzentrieren möchte, und deshalb die #Depotführung auf MorgenFund übertragen hat, einem Gemeinschaftsunternehmen von der DWS und Blackfin Capital. An den bisherigen Konditionen ändert sich nichts, auch eingerichtete #Fondssparpläne, #Freistellungsaufträge laufen normal weiter wie bisher. Aus rechtlichen und Datenschutzgründen müssen Anleger dem Übertrag zustimmen. Am einfachsten ist dies, wenn man den QR-Code mit dem Handy einscannt, kurz die Daten bestätigt und in zwei Minuten ist alles erledigt.

https://www.morgenfund.com

Was bringt die CDU Generationenrente?

So wirklich neu ist die Idee ja nicht. Wir empfehlen seit Jahren, Teile des Kindergeldes in einen Aktienfonds-Sparplan zu investieren, um das angesparte Vermögen später für das Studium, Wohnung, Auto, oder Altersversorgung zu nutzen.

Wer zuletzt 18 Jahre lang 100 Euro monatlich in einen weltweit anlegenden Aktienfonds, wie z.B. den DWS Akkumula, investiert hätte, hätte Stand Mai 2021 schon 52.248 Euro Vermögen aufgebaut. Würde man dies bis zum Renteneintritt 68 stehen lassen, würde es bei 6% Rendite auf 962.416 Euro also fast 1 Million anwachsen. Damit könnte man sich 25 Jahre lang eine auskömmliche Zusatzrente von !!! 6076Euro monatlich gönnen.

Ob die CDU Generationenrente kommt, steht zwar noch nicht fest. Fest steht hingegen, wer frühzeitig mit dem Vermögensaufbau beginnt, muss später nicht die Altersarmut fürchten. Dies funktioniert ganz einfach mit einem Sparplan in einen weltweit anlegenden Aktienfonds.

Gern unterstützen wir euch bei der Auswahl des richtigen Fonds und günstigen Depots.

#Altersvorsorge #Geldanlage #Vermögensaufbau #Rente #Generationenrente #Deutschlandrente #Schwedenrente #Fondssparplan #Aktienrente #CDU #Laschet #Altersarmut bekämpfen #Kindergeld

Deutschlandfonds – 30 Jahre DAX.

 

In diesen Tagen häufen sich gleich mehrere Jubiläen, vor 70 Jahren erblickte die geliebte D-Mark und die von Ludwig Erhard ausgerufene soziale Marktwirtschaft, das Fundament des deutschen Wirtschaftswunders in den Nachkriegsjahren, das Licht der Welt. Am 1. Juli feiert nun auch der Deutsche Aktienindex DAX seinen 30. Geburtstag. In seinem Geburtsjahr beendete der DAX seinen ersten Handelstag mit 1163 Punkten, heute steht er mit rund 12500 Punkten mehr als 10-mal so hoch.

Der DAX ist ein sogenannter Performance-Index, d.h. die von den Unternehmen ausgeschütteten Dividenden werden direkt reinvestiert, so dass man leicht die erzielte Rendite ermitteln kann, wenn da nicht solche Spielverderber wie Steuern, Transaktionskosten und Bankspesen wären. Vereinfacht gesagt repräsentieren die 30 größten deutschen börsennotierten Unternehmen den DAX. Die Hälfte der 1988 im DAX gestarteten Unternehmen sind noch dabei. Einige Großunternehmen wie Aldi, Bosch, Lidl, Otto oder Würth fehlen jedoch, da sie nicht an einer Börse notiert sind.

Wer vor 30 Jahren umgerechnet 100.000,-Euro in den DAX investiert hätte, könnte sich bis jetzt über 1,2Millionen Euro freuen, was einer Rendite von 8,6% p.a. entspricht. Ein Sparplan über 200,-Euro monatlich über denselben Zeitraum, hätte es bis jetzt auf 263.600,-Euro gebracht, was einer Rendite von 7,6% p.a. entspricht.

Da es vor 30 Jahren kaum möglich war zu vernünftigen Kosten in die 30 Aktien direkt zu investieren bzw. einen Aktiensparplan abzuschließen, wollen wir mal schauen wie Aktienfonds mit dem Schwerpunkt Deutschland in dieser Zeit abgeschnitten haben. Bei der Einmalanlage konnte der Concentra (damals dit/Dresdner Bank, heute Allianz Global Investors) mit 1.437.300,-Euro das beste Ergebnis erzielen, was einer Rendite von 9,3% p.a. entspricht. Auch beim Sparplan liegt der Concentra mit 301.300,-Euro und einer Rendite von 8,3% p.a. vorn.

Mit etwas weniger als beim DAX mussten sich die Sparkassen-Kunden des DekaFonds zufrieden geben, 1,1Millionen Euro bei der Einmalanlage bzw. 243.900,-Euro beim Sparplan. Das sind allerdings noch 950.000,-Euro mehr als beim weit verbreiteten Sparbuch, welches es nur auf einen Vermögensstand von 146700,-Euro brachte. Auch gegenüber einer kapitalgebundenen Lebensversicherung, eine der häufigsten Formen der Altersvorsorge, die es als Ansparplan auf lediglich 177.700,-Euro brachte, liegen Deutschlandfonds weit vorn, teilweise mit mehr als 100.000,-Euro .

Fazit: Deutsche Aktien lohnen sich langfristig. Eine vernünftige Altersvorsorge geht nur mit Aktien.
Dank Sparplänen bereits ab 25,-Euro kann jedermann langfristig bequem und günstig ein Vermögen für die spätere Altersversorgung aufbauen.  (Quelle: FVBS)

Aktien Strategie Deutschland – die Qual der Wahl

Der DWS Aktien Strategie Deutschland gehört seit vielen Jahren zu den beliebtesten Fonds, zuständig für den Erfolg war bis letztes Jahr Henning Gebhardt, der vor wenigen Wochen nun mit dem Berenberg Aktien Strategie Deutschland eine Wiederholung der erfolgreichen Anlagestrategie anstrebt. Eine Reaktion auf diesen neuen Fonds war die Wiederöffnung des DWS Fonds, der nun wieder bespart werden kann. Neuer Fondsmanager des DWS Aktien Strategie Deutschland ist Tim Albrecht, der auch die anderen DWS Fonds mit dem Schwerpunkt Deutschland verantwortet.
Auf welches Pferd sollen Anleger nun setzten, den bekannten DWS Fonds mit neuem Manager, oder den neuen Berenberg Fonds mit dem erfolgreichen Fondsmanager?

Vom Anlageschwerpunkt sind beide sehr ähnlich, Schwerpunkt deutsche Standardwerte ergänzt um wachstumsstarke mittelgroße Werte.
Die größten Werte im DWS Fonds lauten SAP, Allianz, Fresenius, Telekom, Deutsche Post. Die größten Werte beim Berenberg Fonds lauten Allianz, SAP, Siemens, Bayer und Adidas.
Schwerpunkt beim DWS Fonds bilden derzeit die IT und Industriewerte, bei Berenberg sind Industrie und Finanzen die Favoriten.
Von den Kosten sind beide mit 1,45% bzw. 1,5% recht nah beieinander. Das Fondsvolumen von über 2,8 Milliarden Euro beim DWS Fonds könnte diesen bei der Auswahl von kleineren wachsumsstarken Aktien benachteiligen, da bei einigen Werten möglicherweise nicht genügend Liquidität an den Börsen vorhanden ist. Dieses Problem hat der mit gerade mal 30 Millionen Euro große Berenberg Fonds derzeit noch nicht, Henning Gebhardt kann hier also zeigen ob er weiterhin ein glückliches Händchen besitzt.

Fazit: wer in deutsche Aktien investieren möchten, dürfte mit beiden Fonds eine gute Wahl treffen. Wer den DWS Fonds bereits im Portfolio hat, sollte dabei bleiben, das Konzept stimmt.
Wer neu investieren möchte, sollte sich den Berenberg Fonds näher anschauen, da er als „kleines Schnellboot“ etwas flexibler agieren kann.