Jahresrückblick 2017 – Die besten Fonds

Die vergangenen zwölf Monate waren für die Politik teilweise Erdbeben, brachten sie doch einige Überraschungen positive wie negative zu Tage. Die weltweiten Börsen schienen die politischen Probleme kaum zu tangieren, es herrschte überwiegend Sonnenschein. Vor allem die Aktienmärkte konnten glänzen, der Welt-Aktienindex konnte um gut 7% zulegen, deutsche Aktien um mehr als 12%, Aktien der wachstumsstarken Schwellenländer sogar über 20%. Überraschend schwach hingegen der US-Dollar, der gegenüber dem Euro rund 12% einbüßte, was den europäische Goldanlegern letztlich auch den Goldpreisanstieg fast vollständig dahinschmelzen ließ. Die Zinsmärkte scheinen sich so langsam auf eine Zinswende einzuschwenken, welche mit Kursverlusten an den Anleihemärkten verbunden wäre. So waren mit Staatsanleihen in 2017 kein Staat zu machen und leichte Kursverluste die Folge.

Die besten Fonds des Jahres waren allesamt China Fonds, Gewinnerfonds war der Vitruvius Greater China mit 76,7% Wertzuwachs in 2017. Wem EI Sturdza vielleicht nicht so geläufig ist, kennt aber evtl. die Fondsmanagerin des China Panda Fonds, Lilian Co, die vor einigen Jahren sehr erfolgreich den Baring HongKong China Fonds managte. Bei den weltweit anlegenden Fonds stand der Morgan Stanley Global Opportunity an der Spitze mit 45,3% Wertzuwachs, bei den Europa-Fonds lag der Lupus Alpha Micro Champions mit 43,1% vorn. Aus dem Top-Ranking sind für die Anlage von VL (vermögenswirksame Leistungen) der Invesco PRC, Morgan Stanley Glob Opp, AB Thematic und der Threadneedle Global Focus möglich.

Alle Fonds Fonds weltweit Fonds Europa
Vitruvius Greater China  +76,7% Morgan St. Glob Opp +45,3% Lupus Alp. Micro Champ +43,1%
Morgan St. Asia Opp   +69,5% Mainfirst Global Eq  +39,0% DJE Mittelstand & Inno   +37,8%
Neuberger China Eq.     + 61,8% AB Thematic Res.     +32,0% Apus Capital ReValue    +37,7%
EI Sturdza China Panda +60,0% Calamos Global Eq +30,9% Prevoir Perspective      +37,2%
Invesco PR China          +58,0% Threadneedle Gl Focus +27,8% Scherrer Smallcap Eu    +35,8%

Der Chart zeigt die Wertentwicklung Morgan Stanley Global Opp (rosa), Lupus Alpha Micro (gelb), Mainfirst Global (grün) und den DJE Mittelstand Fonds (blau) im Vergleich zum Weltaktienindex Stoxx Global 1800 (rot, unten) (Daten FVBS)

Wie geht es in der Zukunft weiter? Werden die Aktienmärkte nach vielen Haussejahren und Rekordständen weiter steigen oder ist das Ende der Fahnenstange erreicht? Im Durchschnitt sind die Aktienmärkte nicht mehr billig, aber immer noch moderat bewertet. Die Auftragsbücher vieler Unternehmen sind gut gefüllt, so dass dies erst einmal dafür spricht, dass der Aufschwung weitergeht. Donald Trump hat seine Steuerreform durchgeboxt, so dass die Gewinne in den USA steigen werden und die Investitionen dort wohl zunehmen werden. Es sieht auch nicht so aus, dass die Zentralbank FED Trump in den Rücken fällt, sondern die Zinsen allenfalls moderat anheben wird. In Europa scheinen die Reformen in den Krisenländern erste Früchte zu tragen, die Wirtschaft in diesen Ländern hat wieder Fahrt aufgenommen. Mit der Wahl Macrons hat das bislang eher schwerfällige Frankreich auch zahlreiche positive Wirtschaftsreformen auf den Weg gebracht. In Deutschland läuft es auch ohne eine echte Regierung derzeit rund. Will man allerdings nicht den Anschluss verlieren, muss die neue Regierung die Modernisierung und den Bürokratieabbau voranbringen. Eine große Wundertüte ist der Brexit, der Austritt der Briten aus der Europäischen Union. Sinn macht der Brexit weder für die Briten noch die EU. Für Turbolenzen könnte eine Verschärfung der Nahost-Krise sorgen. Eine überraschende Neuwahl in Deutschland könnte ebenfalls die europäischen Märkte erschüttern. Auch die Diskussion um Zinserhöhungen in den USA und die Politik aus dem Bauch heraus des US-Präsidenten dürften immer wieder für Unruhe an den Märkten sorgen. Da heisst es Nerven bewahren, denn unruhige Märkte bieten immer wieder gute Möglichkeiten zum günstigen Einstieg, Geduld und eine gesunde Streuung führt zum Erfolg.

Bitte beachtet, eine Wertentwicklung in der Vergangenheit ist keine Garantie und kein Indikator für die Zukunft!

 

Schöne Weihnachten und Ausblick auf 2018

Wir möchten uns bei Euch für Eure langjährige Treue bedanken und wünschen Euch ein schönes Weihnachtsfest und ein erfolgreiches Jahr 2018.
Das neue Jahr bringt einige Veränderungen mit sich. Die Besteuerung von Fonds wird geändert, ob sich tatsächlich Erleichterungen ergeben wie von der Politik versprochen wird man sehen müssen. Erfreulich für Riester-Sparer, die Grundzulage erhöht sich von 154,-Euro auf 175,-Euro, die Höchstförderung bleibt allerdings gleich. Der allgemeine Steuer-Grundfreibetrag erhöht sich leicht, auf 9000,-Euro bzw. 18000,-Euro für Verheiratete, der Kinderfreibetrag steigt kaum merkbar auf 7428,-Euro. Aufpassen muss wer Kindergeld beantragt, statt bislang 4 Jahre bleiben nur noch 6 Monate Zeit, ansonsten verfällt es. Der Beitragssatz zur gesetzlichen Rentenversicherung sinkt leicht auf 18,6%, einige Krankenkassen haben angekündigt den Zusatzbeitrag absenken zu wollen. Gleichzeitig steigen aber die Bemessungsgrenzen, so dass Besserverdiener oft höhere Beiträge zu stemmen haben. Da ist es gut dass die allgemeinen Börsenaussichten weiterhin postiv bleiben und so Dividenden und Kursgewinne vielleicht das eine oder andere Loch in der Geldbörse stopfen können.
Bild: Fotolia, Eduardo Lopez
 

EuroKraten schlagen wieder zu und machen Finanzprodukte teurer.

Eigentlich war es das Ziel, durch geeignete regulatorische Maßnahmen den Anlegerschutz zu stärken und die Finanzmärkte transparenter zu machen.
Zum Jahresanfang 2018 startet dann mit MiFiD2 in Deutschland die Umsetzung der neuen Regeln.

Aber schon jetzt ist absehbar, dass die EuroKraten diesmal wohl einen viel zu großen Regulierungshammer geschwungen haben. So sind kurz vor Beginn viele Richtlinien noch gar nicht veröffentlicht, andere wiederum verweisen auf die EU, oder sind so verschachtelt, dass selbst Alexa und Siri nicht weiterhelfen können.
Für Anleger bedeutet dies, dass statt mehr Transparenz wohl eher mehr Fragezeichen auftauchen werden, weil z.B. die Kostenvorabinformationen auf fiktiven Annahmen beruhen und damit die Vergleichbarkeit erschwert wird. Bestimmte Fondskosten die bislang in Pauschalen enthalten waren, müssen nun separat ausgewiesen werden, der Mehrwert für die Anleger ist idR gleich Null.
Finanzprodukte müssen künftig einem sogenannten Zielmarkt zugeordnet werden, was im Endeffekt bedeutet, dass einige Finanzprodukte nicht mehr für Privatanleger verfügbar sein werden.
Hinter den Kulissen wird zudem ein unheimliches Bürokratiemonster aufgebaut, statt weniger Formulare wird man künftig noch mehr Seiten ausfüllen müssen, die Aufzeichnungspflichten für
Finanzdienstleister werden massiv ausgeweitet, z.B. auch eine Aufzeichnungspflicht für Telefongespräche eingeführt. Dies alles führt zu höheren Kosten bei Banken und Finanzdienstleistern, so dass die ersten bereits höhere Gebühren angekündigt haben.

So erhöht z.B. die Fondsplattform ebase die Depotgebühren ab 2018 um bis zu 25%, das ebase Depot flex Standard kostet dann 45,-Euro.

Liebe EuroKraten in Brüssel und Berlin, auf solchen „Anlegerschutz“ können wir gern verzichten, Note 6 – setzen.

Merkwürdige Rating-Urteile von Finanztest und Co.

Wer zuletzt die Presse aufschlug, rieb sich manchmal verwundert die Augen, wenn z.B. die höchst verschuldete Stadt Deutschland das beste Rating AAA erhalten hatte. Die Agentur Scope vergab vor kurzem an Berlin ein AAA-Rating. Offenbar geht man davon aus dass die restlichen 80 Millionen Bürger für die Stadt Berlin mit ihren Steuern für die Hauptstadt haften, für die Stadt die für die Brandenburger Arbeitnehmer die in die Stadt pendeln nicht einmal einen Kindergartenplatz zur Verfügung stellt.

Eine andere Agentur vergab beim Test von Riester-Renten und Rentenversicherungen an mehrere Versicherungen die Bestnote sehr gut, obwohl die Versicherungen mit einer Rendite von etwa 1,5% nicht einmal die Inflation verdienen. Mittelmaß scheint sich im Land der Tüftler und Erfinder immer mehr zu etablieren.

Und nun schickt sich auch Stiftung Warentest an, Mittelmaß als 1. Wahl zu empfehlen. Vor kurzem hat Finanztest sein Fondsrating erweitert und empfiehlt, anscheinend pauschal ohne weitere Qualitätsprüfung, Indexfonds als 1. Wahl. So findet sich zum Beispiel der iShares MSCI All Country World unter diesen Empfehlungen wieder, mit einer 5-Jahres-Performance von 12,4% und Maximalverlust von -14 Prozent. Am Ende findet man mit einer Durchschnittsbewertung mit 3 von 5 Punkten den ehemals sehr beliebten DWS Vermögensbildung I wieder, mit einer besseren Wertentwicklung von 12,7% und maximalen Verlust von -14 Prozent, d.h. mit leicht besseren Zahlen gibt es eine deutlich schlechtere Bewertung. Wie passt das zusammen? Noch krasser beim Allianz Interglobal, der mit 13,6% eine deutlich bessere Wertentwicklung über 5 Jahre schafft, aber dennoch nur die durchschnittliche Bewertung mit 3 Punkten bekommt. Der deutlich schlechtere o.g. erwähnte iShares ACWI bekommt hingegen die Bewertung 1. Wahl, also quasi 5 Punkte mit Sternchen, obwohl nach den Zahlen auch nur 3 Punkte real wären. Da stimmt ja wohl etwas nicht !

Hinzu kommt, dass die Indexfonds auf den MSCI World bzw. ACWI sieben Unternehmen beinhalten, die Kriegswaffen herstellen, manche stehen sogar unter Verdacht, die weltweit geächteten Streubomben herzustellen bzw. Teile dafür zu liefern. Fonds und ETF die in solche Unternehmen investieren, können unserer Meinung nach niemals 1. Wahl sein, anscheinend wurde nicht geprüft in welche Unternehmen die ETF investiert sind.

Als Fazit bleibt festzuhalten, niemals allein auf Ratings oder Sterne verlassen, sondern immer hinterfragen und die Details prüfen.

Aktien Strategie Deutschland – die Qual der Wahl

Der DWS Aktien Strategie Deutschland gehört seit vielen Jahren zu den beliebtesten Fonds, zuständig für den Erfolg war bis letztes Jahr Henning Gebhardt, der vor wenigen Wochen nun mit dem Berenberg Aktien Strategie Deutschland eine Wiederholung der erfolgreichen Anlagestrategie anstrebt. Eine Reaktion auf diesen neuen Fonds war die Wiederöffnung des DWS Fonds, der nun wieder bespart werden kann. Neuer Fondsmanager des DWS Aktien Strategie Deutschland ist Tim Albrecht, der auch die anderen DWS Fonds mit dem Schwerpunkt Deutschland verantwortet.
Auf welches Pferd sollen Anleger nun setzten, den bekannten DWS Fonds mit neuem Manager, oder den neuen Berenberg Fonds mit dem erfolgreichen Fondsmanager?

Vom Anlageschwerpunkt sind beide sehr ähnlich, Schwerpunkt deutsche Standardwerte ergänzt um wachstumsstarke mittelgroße Werte.
Die größten Werte im DWS Fonds lauten SAP, Allianz, Fresenius, Telekom, Deutsche Post. Die größten Werte beim Berenberg Fonds lauten Allianz, SAP, Siemens, Bayer und Adidas.
Schwerpunkt beim DWS Fonds bilden derzeit die IT und Industriewerte, bei Berenberg sind Industrie und Finanzen die Favoriten.
Von den Kosten sind beide mit 1,45% bzw. 1,5% recht nah beieinander. Das Fondsvolumen von über 2,8 Milliarden Euro beim DWS Fonds könnte diesen bei der Auswahl von kleineren wachsumsstarken Aktien benachteiligen, da bei einigen Werten möglicherweise nicht genügend Liquidität an den Börsen vorhanden ist. Dieses Problem hat der mit gerade mal 30 Millionen Euro große Berenberg Fonds derzeit noch nicht, Henning Gebhardt kann hier also zeigen ob er weiterhin ein glückliches Händchen besitzt.

Fazit: wer in deutsche Aktien investieren möchten, dürfte mit beiden Fonds eine gute Wahl treffen. Wer den DWS Fonds bereits im Portfolio hat, sollte dabei bleiben, das Konzept stimmt.
Wer neu investieren möchte, sollte sich den Berenberg Fonds näher anschauen, da er als „kleines Schnellboot“ etwas flexibler agieren kann.

Neu: Deutschlandfonds24 – die digitale papierlose Depoteröffnung.

Deutschlandfonds24

Nicht zuletzt wegen der staatlichen (Über)Regulierung müssen wegen des bürokratischen Papierkrams tausende Bäume unnütz gefällt werden.
Nun ist es uns gelungen mit unserer Partnerbank FFB zumindest die Depoteröffnung digital und papierlos zu gestalten und somit die Depoteröffnung auch über Tablet oder Smartphone zu ermöglichen.
Auch der Legitimationsvorgang kann via Video-Ident voll elektronisch erfolgen.

Damit sind wir in Deutschland einer der digitalen Vorreiter. Dies gilt auch für die Konditionen. Mehr als 8000 Fonds können mit 100% Rabatt auf den Ausgabeaufschlag erworben werden, bei Einmalanlagen ist dies ab 500,-Euro möglich, bei Sparplänen ab 25,-Euro, selbstverständlich komplett online.

Zudem haben wir für Euch zum Start noch ein besonderes Bonbon, die Depotgebühr der FFB von 40,-Euro wird von uns übernommen, so dass euer neues Online-Depot kostenfrei geführt wird.

Neben dem normalen Online-Zugang könnt ihr euch über euer Fondsdepot auch über die Smartphone-App für Android oder iOS auf dem laufenden halten.

http://www.deutschlandfonds24.de

Attraktive Rendite mit Laufzeitfonds

Auch wenn die aktuellen Zinsen bereits leicht gestiegen sind, wirklich attraktiv für Sparer sind sie noch lange nicht, vor allem weil parallel dazu die Inflation steigt.
Ein anderes Problem ist, wenn die Zinsen steigen fallen gleichzeitig die Kurse von Anleihen. Wenn der Anlagehorizont und der Rückzahlungszeitpunkt der Anleihe übereinstimmen, dann ist das kein Problem. Vor diesem Hintergrund bieten sich sogenannte Laufzeitfonds an, die optimiert auf den Zielzeitpunkt hin gemanagt werden.
So lässt sich die Rendite schon beim Fondskauf annähernd ermitteln. Beim Oddo Haut Rendement 2023 lässt sich so bei einer sechsjährigen Restlaufzeit eine Rendite von 3,7% p.a. erzielen, vorausgesetzt man hält ihn bis zum Endzeitpunkt. Im aktuellen Zinsumfeld klingt das nach einer attraktiven Rendite.
Wie der Fonds funktioniert wird im folgenden Video gezeigt.

Dänische Pfandbriefe – gute Rendite bei wenig Risiko

Im bereits länger anhaltenden Niedrigzinsumfeld gibt es nur wenige Anlagealternativen, die einerseits einen attraktiven Zins und andererseits eine hohe Sicherheit bieten.
Einen Ausweg aus diesem Dilemma bieten Investmentfonds, die in dänische Pfandbriefe investieren. Der dänische Pfandbriefmarkt ist hoch liquide und streng reguliert, dänische Pfandbriefe haben ein AAA-Rating, das für höchste Sicherheit steht. Seit über 200 Jahren hat es keinen Ausfall bei dänischen Pfandbriefen gegeben.
Die Verzinsung hingegen entspricht Anleihen mit einer mittleren Bonität, derzeit beträgt der Renditeaufschlag gegenüber deutschen Staatsanleihen rd.  200 Basispunkten. Nun gibt es an den Finanzmärkten nichts umsonst, Grund für die höhere Verzinsung ist das Kündigungsrecht des Schuldners.
Dänemarks Volkswirtschaft ist stabil und das Land gehört weltweit zu den lebenswertesten Ländern. Die Dänische Krone ist eng an den Euro gekoppelt, so dass große Währungsschwankungen ausbleiben sollten, tendenziell gibt es eher Aufwertungsdruck, so dass unter Umständen sogar Währungsgewinne möglich sind.
Momentan können vier Pfandbrieffonds geordert werden, den Danske Danish Mortgage Bond, den Nordea Danish Mortgage Bond, den SEB Fund Danish Mortgage Bond und den noch recht jungen Monega Dänische Covered Bonds.

3,375% Zinsen von der Deutschen Pfandbriefbank pbb.

3,375% Zinsen von der Deutschen Pfandbriefbank pbb.

Lukrative Zinsangebote zu finden ist gar nicht so leicht. Noch bis zum 19. Mai 2017 kann die Nachranganleihe der Deutschen Pfandbriefbank pbb zum Ausgabepreis 100,0% gezeichnet werden, danach über die gängigen Börsenplätze gehandelt werden. Durch die geringe Stückelung von 1000,-Euro ist die Anleihe auch für Privatanleger zugänglich.

Die Laufzeit beträgt 10 Jahre, durch den Börsenhandel ist aber idR jederzeit ein Verkauf zum Börsenkurs möglich, falls das Geld eher zurück benötigt wird. Der Zinssatz liegt bei 3,375% p.a., zum Vergleich die Dividendenrendite der pbb liegt mit rd. 4% etwas darüber.

Da die Anleihe Nachrangcharakter hat, spielen die wirtschaftlichen Daten der Bank auch eine große Rolle und man muss diese immer Blick behalten.
Aktuell läuft es gut für die Bank, die harte Kernkapitalquote liegt über der vergleichbarer Banken, was nicht zuletzt auch an staatlicher Unterstützung in Folge der Finanzkrise liegt,  der Staat ist mit rd. 20% an der Deutschen Pfandbriefbank pbb beteiligt. Die Bank ist im Index für mittelgroße Unternehmen MDAX gelistet.

Informationen zur Emission und ein kurzes Infoblatt und der Prospekt ist u.a. auf der Webseite der Börse Stuttgart zu finden.

 

Disclaimer: Dies dient lediglich der Information und ist keine Aufforderung zum Kauf der besprochenen Wertpapiere. Bitte informiert euch immer vorab über die Chancen und Risiken der Geldanlage und ob die Anlage zu euren persönlichen individuellen Anlagezielen und Anlegermentalität passt. Eine Haftung wird nicht übernommen.

Acatis bringt Fonds mit KI künstlicher Intelligenz.

Acatis bringt Fonds mit KI künstlicher Intelligenz.

Bislang kannte man die Fondsboutique Acatis und Hendrik Leber, Fondsmanager des Jahres lt. Zeitschrift Euro, vor allem für seinen wertorientierten Ansatz, der sogenannten Value-Strategie
nach Benjamin Graham, wie sie auch von Starinvestor Warren Buffett verfolgt wird.

Nun hat Acatis einen Fonds hervorgebracht -den Bayerninvest Acatis KI Aktien Global– der auf Basis von künstlicher Intelligenz gesteuert wird.
Auf Basis einer Unternehmensdatenbank, die Daten von mehr als 4000 Unternehmen weltweit seit 1986 enthält, werden so 50 Aktien auf Basis von 696 Inputfaktoren ausgewählt, die ein Mensch kaum überblicken könnte.
Das Quantenstein System erkennt eigenständig Verknüpfungen in mehreren Dimensionen und entwickelt sich selbständig ständig weiter. Zweimal jährlich erfolgt ein Rebalancing der Aktien. Ziel ist es bei vergleichbarer Volatilität den Weltaktienindex um 3 Prozentpunkte zu schlagen.

Aktuell kommen rd. drei Viertel der Aktien aus den USA, größte Werte sind Spark New Zealand, Thomson Reuters, Ebix, BCE und Nestle.
Momentan beträgt die Mindestanlage noch 50000,-Euro.

Wer nicht ganz so viel investieren möchte, kann sich auch den Acatis Global Value Total Return UI näher anschauen. Die Aktienvorauswahl erfolgt hier ebenfalls mit Hilfe künstlicher Intelligenz, anschließend wird durch den Fondsmanager der klassische Value-Filter angewandt.

Monatsbericht Acatis