Die Top Europa Fonds 2020

Auch unter den in Europa anlegenden Aktienfonds gibt es im ersten Halbjahr 2020 einige Gewinner.
Ganz vorn mit 26,1% Wertzuwachs der DJE Luxtopic Aktien Europa, den Fondsmanager Robert Beer mit eher „langweiligen“ Aktien erzielt hat,
wie u.a. dem Luxuskonzern LVMH Louis Vuitton Moët Hennessy, der Deutschen Post, Linde, Air Liquide, Adidas.

DJE Luxtopic Aktien Europa: +26%
Lloyd European Hidden Champion: +17%
Morgan Stanley Europe Opportunity: +10%
Comgest Growth Europe Opportunity: +7%
DJE Mittelstand & Innovation: +6%

Die Besten im Krisen-Halbjahr

In den Turbulenzen im ersten Halbjahr gab es auch einige Gewinner, vor allem Spezialitätenfonds die sich auf Internetunternehmen konzentrieren.
Ganz vorn mit über 90% Wertzuwachs der bei Hansainvest aufgelegte Global Internet Leaders 30 Fonds. Investierte Unternehmen sind u.a. der Essenslieferant Hello Fresh, der Streamingsdienst Netflix, und Alibaba, der großen chinesischen Antwort auf Amazon, ebay und Paypal in einem.

Hansa Global Internet Leaders 30: +90%
Morgan Stanley US Insight: +54%
Morgan Stanley US Growth: +49%
Wisdom Tree Cloud Computing: +48%
Hansa Global Online Retail: +46%

Mannschaftsaufstellung zum Bundesliga-Neustart

Pünktlich zum Wiederstart der Bundesliga ist auch unsere Mannschaftsaufstellung komplett.
Im Tor steht der auf Wohnimmobilien spezialisierte ZBI Wohnwert 1.
In der Abwehr stehen der Deutscher Mittelstandsanleihen Fonds, der Nordea Danish Covered Bond und der Capitulum Weltzins.
Das breite Mittelfeld wird gebildet vom Threadneedle European Select, Comgest Growth Europe Opportunities, FirstState Global Listed Infrastructure sowie auf der Sechser-Position und zuständig für die Spielgestaltung der Flossbach von Storch Multiple Opportunities.
Die Sturmspitzen bilden der Robeco SAM Smart Energy, der Stewart Asia Pacific Leaders und der BlackRock World Healthsciences.

Mannschaftsaufstellung zum Bundesliga-Neustart

Fonds-Sparpläne auch in Corona-Zeiten attraktiv

So mancher traut sich aufgrund der größeren Schwankungen nicht an Aktien- oder Fondssparen heran.
Die weltweiten Kursverluste im ersten Quartal sehen auch teils dramatisch aus. Aber wie sind die Auswirkungen denn tatsächlich auf einen langfristigen Fondssparplan?
Wir haben das einfachhalber einmal anhand der 30 größten deutschen Aktien (DAX) durchgerechnet, was bei einem 200,-Euro Sparplan nach 30 Jahren jeweils herausgekommen ist.
Im besten Fall hätte ein Sparplan 673930Euro gebracht, was einer Rendite von 12,4% p.a. entspricht, im schlechtesten Fall wären 170151Euro herausgesprungen was einer Rendite von 5,2% p.a. entspricht,
im Durchschnitt wären nach 30 Jahren 301054Euro herausgekommen (8,0% Rendite).
Und wie sieht es nun zu Corona-Zeiten aus? Um es gleich vorwegzunehmen, es ist kein Verlust entstanden. Ganz im Gegenteil, aus den 72000Euro Sparplan-Einzahlungen sind nach 30 Jahren trotz Corona 177891Euro geworden, was einer Rendite von 5,5% p.a. entspricht.
Man sieht, trotz zwischenzeitlicher Krisen lohnen sich langfristige Fondssparpläne. Deshalb sollte man sie in solchen schwierigen Zeiten auch nicht kündigen, sondern bestenfalls sogar aufstocken.
Wer zwingend das Geld benötigt ist bei Fonds sehr flexibel, kann z.B. auch problemlos den Sparplan vorübergehend aussetzen, oder bei Bedarf Fondsanteile verkaufen.

30 Jahre Fondssparplan rollierend

Hausinvest Immobilienfonds feiert 48. Geburtstag.

Vor 48 Jahren wurde der Hausinvest geboren und hat mittlerweile ein Gewicht von 16 Milliarden Euro, verteilt auf mehr als 150 Immobilienobjekte in 56 Städten weltweit. Schwerpunkt ist Europa, ebenso gibt es Objekte in Australien, Singapur, USA und sogar Hawaii.
Das Immobilienvermögen verteilt sich auf etwa 3 Millionen Quadratmeter und 3500 Mieter, genutzt wird es überwiegend als Büro, zum Shopping und als Hotel.
Immobilien gelten allgemein als krisensicher, aber klar ist auch bei der derzeitigen weit verbreiteten Krise und dem erwähnten Mietermix der eine oder andere Mieter in Schwierigkeiten. Die meisten Immobilien haben gute Lagen, so dass sich nach der Krise relativ gut neue Mieter finden lassen sollten.
Seit Auflage hat der Fonds im Durchschnitt mehr als 5% Rendite erwirtschaftet, zuletzt pendelte sich die Rendite um etwas über 2% ein. Zu berücksichtigen ist, dass 60% davon steuerfrei sind.
Als Tagesgeldersatz sind Immobilienfonds jedoch ungeeignet, da seit einiger Zeit eine Mindesthalterdauer von 2 Jahren eingeführt wurde und zudem eine Kündigungsfrist von einem Jahr zu beachten ist. Wer auf eine weitgehend stabile Wertentwicklung mit einem mittel- bis langfristigen Anlagehorizont setzt, da können Immobilienfonds wie der
Hausinvest ein guter Depotbestandteil sein.
(Immobilie im Foto gehört nicht zum Portfolio)

Langfristiges Fondssparen zahlt sich aus.

Leuchtturm

Wir empfehlen Fondssparen immer unter dem Gesichtspunkt des langfristigen Vermögensaufbau zu sehen, also 10 Jahre oder länger. Trotz der Börsenturbulenzen der letzten Wochen konnte man in den letzten 10 Jahren doch ansehnliche Renditen mit weltweit anlegenden Aktienfonds erzielen. Absoluter Leuchtturm war der Siemens Global Growth der in den letzten 10 Jahren bis Ende März 2020 es auf einen Wertzuwachs von 201% gebracht hat, was einer jährlichen Rendite von 11,6% entspricht.

  • Siemens Global Growth        +201%
  • Morgan Stanley Global Brands +200%
  • Threadneedle Global Focus     +199%
  • TRowe Price Global Focused    +183%
  • JOHCM Global Select           +177%

(Hinweis: historische Wertentwicklungen sind keine Garantie für die Zukunft und können geringer ausfallen)

Fondsexperten Robo-Advisor am Start

Nach langer Arbeit ist unser Fondsexperten Robo-Advisor nun fertiggestellt. Nach nur wenigen Schritten erhaltet ihr eine auf euch zugeschnitte Anlageempfehlung. Wer mag kann diese auch gleich ohne lästigen Papierkram online oder am Smartphone abschließen. Die Kosten sind sehr gering und die Mindestanlage beträgt nur 1000,-Euro bzw. 50,-Euro für einen Sparplan. Für Jeden ist etwas dabei, ob ihr nun der Zinsmisere entkommen wollt, allgemeinen Vermögensaufbau betreiben wollt, mit günstigen Indexfonds sparen wollt, eine ökologische nachhaltige Geldanlage sucht, oder fürs Alter sparen möchtet. Schaut einfach mal bei unserem Robo vorbei

http://www.lisa-spart.de

Das Börsengesicht Dirk Müller ist zurück.

Der ehemalige Börsenmakler Dirk Müller stand wie kaum ein anderer aufgrund seiner Fotos für die Gemütslage der Börse. Die Bücher von Mister DAX sind beliebte Bestseller. Nun hat auch der von ihm beratene Fonds, der Dirk Müller Premium Aktien, die Spitze der weltweit anlegenden Fonds erklommen. Während viele Fonds stärker verloren haben, schaffte der Dirk Müller Premium Aktien Fonds im Jahr 2018 einen Wertzuwachs von 8,6%. Einen großen Anteil haben amerikanische Aktien, aber auch skandinavische Aktien gehören zu den Favoriten im Dirk Müller Fonds. Mit 7,9% Wertzuwachs folgt der Stryx World, mit 6,2% der XTracker MSCI World Utilities, der JO Hambro Global Opportunities mit 5,9% und der Comgest Growth World mit 4,6%, der seit Jahren in der Spitzengruppe mitmischt.

Top Fonds Aktien Global

Dirk Müller Premium Aktien: 8,6% (gelb)
Stryx World: 7,9% (blau)
Xtracker MSCI World Utilities: 6,2% (grün)
JOHCM Global Opportunities: 5,9% (rot)
Comgest Growth World: 4,6% (rosa)

Überraschung bei den besten Fonds 2018.

Überraschend konnte sich 2018 ein Rentenfonds an die Spitze des Fondsrankings platzieren. Ganz vorn lag mit einem Plus von 32,2% der H2O MultiBond der gleichnamigen Londoner Hedgefonds-Boutique, knapp vor dem Mischfonds H2O Allegro aus dem gleichen Hause, der es auf 27,9% Zuwachs brachte. Der Palladium Fonds von GAM schaffte es mit 24,7% auf den dritten Platz, Besonderheit ist, dass die Palladium-Barren physisch hinterlegt sind. Mit 24,2% folgt der flexible Mischfonds von Inter-Portfolio, -man staune- eine Tochter der Sparkasse Bremen, der IP Blue A. Fondsmanager ist der mehrfach ausgezeichnete Lars Rosenfeld, der vor allem durch den defensiven Mischfonds IP White bekannt geworden ist. Auf den fünften Rang schafft es der Fonds der schweizer Fondsboutique Bellevue, der BB Adamant Global MedTech mit 20,4%, der in die aussichtsreiche Medizintechnik-Unternehmen investiert.

H2O MultiBond EUR: 32,2% (gelb)

H2O Allegro: 27,9% (blau)

GAM Precious Metals Palladium: 24,7% (grün)

IP Blue A: 24,2% (rosa)

BB Adamant Global MedTech: 20,4% (rot)

Zeit zum Jahres-Check für Depot, Altersvorsorge, Riester, Steuer

Das laufende Kalenderjahr neigt sich bereits wieder dem Ende. Zeit um sich wie jedes Jahr wieder mit seinem Depot, Altersvorsorge, Versicherungen und Steuern zu beschäftigen und ggf. Beiträge anzupassen oder überteuerte Versicherungen zu kündigen und ggf. durch günstigere zu ersetzen.

Riester:
Um keine Förderung zu verschenken solltet ihr beim Riester-Vertrag prüfen ob ihr den Mindestbeitrag von 4% des Vorjahreseinkommens (mind. 60,-Euro) eingezahlt habt. Ist dies nicht der Fall, könnt ihr bis Mitte Dezember immer noch eine einmalige Sonderzahlung auf euren Riester-Vertrag leisten, um so die volle Förderung zu erhalten.

Depot/Steuern1:
Das neue Investmentsteuergesetz führt erstmals dazu, dass eine fiktive Mindestbesteuerung für Fondsanleger eingeführt wird. Am 2. Januar 2019 gelten die im Rahmen der Vorabpauschale ermittelten Erträge als zugeflossen. Die Vorabpauschale beträgt 70 Prozent des jährlichen Basiszinses der Bundesbank (0,87%) multipliziert mit dem Wert des Rücknahmepreises (NAV) des Fondsanteils zum Jahresbeginn 2018. Sie ist begrenzt auf die positive Wertsteigerung des Fonds zuzüglich Ausschüttung. Aufgrund des schwachen Börsenherbst dürfte für viele Fonds aber gar keine Vorabpauschale anfallen. Es empfiehlt sich in diesem Zusammenhang den Freistellungsauftrag zu überprüfen und ggf. anzupassen. Je nach Depotbank wird die Abgeltungssteuer auf die Vorabpauschale entweder durch Fondsanteilsverkauf, durch Belastung des Verrechnungskonto oder des externen Referenzkontos abgeführt.

Depot/Steuern2:
Wer mehrere Depots bei verschiedenen Depotbanken besitzt und auf einem größere Verluste angehäuft hat, auf anderen Gewinne, kann diese im Rahmen der Steuererklärung verrechnen lassen und somit zeitnah Steuern zurückholen. Dazu muss bei der Bank, bei der Verluste angefallen sind, bis zum 15. Dezember eine Verlustbescheinigung eingeholt werden, anschließend wird der Verlusttopf wieder auf Null gestellt, deshalb die Bescheinigung nur anfordern wenn tatsächlich eine Verrechnung vorgenommen werden soll. Wird trotz Verlustes keine Verlustbescheinigung eingeholt, sind diese Verluste steuerlich nicht verloren, sie werden automatisch von der Bank in Folgejahre vorgetragen und mit künftigen Erträgen verrechnet. Dies soll nur kurz die Systematik aufzeigen, für Detailfragen bitte an den steuerlichen Ansprechpartner wenden.

Steuergeschenk:
Von der Steuerseite gibt es auch gute Nachrichten. Gut verdienende Selbständige, Beamte und Arbeitnehmer können mit Hilfe von Fonds auch steuerlich absetzbare Altersvorsorge betreiben, ohne dass die Rendite durch teure Garantien oder Versicherungsmantel geschmälert wird. So können über eine zertifizierte Basis-Rente ausgezeichnete Fonds wie der weltweit anlegende DWS Akkumula, der auf Dividendentitel spezialisierte beliebte DWS Top Dividend, oder der ausgewogene Multi-Asset-Mischfonds DWS Concept Kaldemorgen so einfach wie ein Fondssparplan angespart werden. Derzeit kann der Sparbeitrag zu 86% steuerlich geltend gemacht werden, maximal 23712,-Euro (Verheiratete das Doppelte) steuerlich begünstigt für das Alter zurückgelegt werden. Bei einem Grenzsteuersatz von 42% kommt so ein „Steuergeschenk“ von rund 8500,-Euro heraus. Gerne ermitteln wir euren persönlichen Fördervorteil, kommt einfach auf uns zu komfortrente@fonds4you.de

Depotkosten sparen:
Die europäische Regulierung hat die Banken und Finanzdienstleister vor große Herausforderungen gestellt und hohe Kosten in der IT verursacht. Einige Depotbanken haben deshalb ihre Kosten- und Preisverzeichnisse überarbeitet. In der Regel spart ihr Kosten wenn ihr die Depots auf Onlineführung umstellt und das elektronische Postfach nutzt. Die Depotkosten für Offline-Depots und papierhafte Orders sind hingegen häufig gestiegen.